Ein Leben für die Kunst: Jacques Oerter stellt in der Trauerhalle Steinheim Süd aus
Die Gemeinschaft Steinheimer Kunstschaffender (GSK) lädt zu einem ganz besonderen Highlight im Steinheimer Kulturkalender ein. Mit Jacques Oerter präsentiert eines unserer profiliertesten und erfahrensten Mitglieder seine Werke in einem außergewöhnlichen Rahmen: der Trauerhalle auf dem Friedhof Steinheim Süd.
Jacques Oerter: Spurensuche zwischen Festland und Ferne
Von Steinheim nach Helgoland – eine Reise zum Wesen der Dinge.
Jacques Oerter wandelt an den Rändern unserer Wahrnehmung. Seine Kunst ist eine Einladung, den Blick zu schärfen für das, was oft übersehen wird: die Poesie der Peripherie.
„Die See tut gut, sie schärft den Geist und lässt neue Bilder wachsen“, sagt der Künstler. So verstehen sich die gezeigten Arbeiten als die Vorläufer dessen, was ihn heute im Wind bewegt. Ob in den stummen Jahresringen oder im Verfall monumentaler Küstenbauten: Seine Kunst bleibt ein philosophischer Anstoß in Wort und Bild.
In seinen Arbeiten verschmelzen zwei Heimaten zu einer philosophischen Einheit. Da ist die Verwurzelung in Steinheim und die Sehnsucht nach Helgoland, jener Trutzburg in der Nordsee, deren alte Mole im ewigen Spiel der Gezeiten von ihrer eigenen Endlichkeit erzählt.
Den Augenblick festhalten
Ob er die stummen Geschichten in den Jahresringen eines Baumes liest oder dem Verfall monumentaler Küstenbauten nachspürt – Oerter findet in der Vergänglichkeit Beständigkeit. Seine Werke sind mehr als nur Abbilder; sie sind:
- Philosophische Anstöße: Die das Vergehen der Zeit greifbar machen.
- Sinnliche Dialoge: Zwischen dem Wort, dem Bild und dem Betrachter.
- Stille Beobachtungen: Die dort beginnen, wo das Alltägliche endet.
Begleiten Sie Jacques Oerter auf einer Suche nach dem Kern des Seins. Bleiben Sie mit ihm der Peripherie auf der Spur und finden Sie in der Endlichkeit die Unendlichkeit des Gedankens.
Die Vernissage
Herzliche Einladung zur Eröffnung eines besonderen Dialogs aus Kunst, Musik und Poesie.
- Wann: 8. Mai | 19:00 Uhr
- Wo: In den Räumen des HIS (Hanauer Infrastruktur Service)
- Dauer: Die Werke sind als Dauerausstellung der GSK über das ganze Jahr zu sehen.
Programm des Abends
Ein sinnliches Erlebnis, das über das Visuelle hinausgeht:
- Wort & Klang: Begrüßung durch Ortsvorsteher Burkhard Huwe und Vertreter der Stadt.
- Stimmgewalt: Jacques Oerter rezitiert eigene Gedichte, begleitet durch Liedbeiträge gemeinsam mit dem Ensemble „typisch Männerchor“.
- Atmosphäre: Musikalische Untermalung an der E-Gitarre durch Peter von Eiff.
„Jeder Ring, jede Welle, jeder Stein erzählt von dem, was bleibt, wenn wir genau hinsehen.“





