SONDERAUSSTELLUNG
MARTINA BERNASKO – ANDREAS WALD
VERBERGEN ODER ENTDECKEN
- MÄRZ BIS SEPTEMBER 2026
Andreas Wald und Martina Bernasko haben beide eine künstlerische Ausbildung in Mainz und Stuttgart erhalten und sind Mitglieder der renommierten Frankfurter Künstlergesellschaft. Sie konzipieren und realisieren seit 2023 gemeinsame Ausstellungen. In der Gegenüberstellung vieler Werke von Wald und Bernasko verdichten sich Wirkung und Aussage beider Ansätze.
Andreas Wald
Die Bildmotive von Andreas Wald, urbane und industrielle Architekturen sowie seit 2022 Wald und liegendes Gehölz, sind keine Abbildungen im klassischen Sinne. Angeregt durch Fotografien oder reale Orte, sondern formen und entwickeln sich zunächst zeichnerisch in zahlreichen Skizzen. Es sind Nachbilder des Sehens von Strukturen und Wandlungen, eben all dem, was sich ständig verändert. Daher entstehen auch eher Serien gleichen Themas als einzelne Bilder, wie z.B. die „Verzweigungen“ oder die „Schaltwerke“. Allesamt sind es Szenerien, in denen weder Mensch noch Tier unmittelbar in Erscheinung treten. Doch lassen sich Vermutungen anstellen über die Lebenssituation ehemaliger Bewohner.
Martina Bernasko
Martina Bernasko bewegt sich zwischen einer abstrahierenden und gegenständlicheren Formensprache. Bildmotiv ist die menschliche Figur. Prägungen aus zurückliegenden Zeiten, Beziehungsgeflechte und Verstrickungen bilden den Fundus. Erinnertes wird zu neuen Konstellationen kombiniert. Genaues Hinsehen, Festhalten von bekannten oder ungewohnten Bewegungen, Erspüren von Stimmungen und Konflikten: Dies alles wird Impuls zum Aufbau von Komposition und Farbigkeit in Malerei und Grafik.
Bernaskos grafische Arbeiten entstehen in einem besonderen Verfahren. Die Druckplatten bestehen aus einem durchsichtigen Kunststoffmaterial, das geritzt und geschnitten werden kann. Die Druckplatten werden mit wasserlöslicher Farbe eingefärbt (bemalt), häufig mit Pinsel, Gaze oder Walze. In mehreren Durchgängen werden die Blätter in geringer Anzahl gedruckt, sie gleichen sich zwar in Farbe und Duktus, sind aber nie identisch (Monotypie, gedruckte Malerei).
Besucherinformationen
Besucherinformationen
- Eröffnung: am 22.03.2026 um 11.00 Uhr (Wir laden Sie herzlich ein).
- Ort: Museum Stangenberg Merck, Helene-Christaller-Weg 13, 64342 Seeheim-Jugenheim.
- Kontakt: Tel. 06257 – 90 53 61 | www.mstm.info.
- Öffnungszeiten:
- Mi–Fr: 12–19 Uhr.
- Sa/So/Ft: 10–18 Uhr.
